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News: Energie



EEG-Reform und Netzanschlusspaket: Alterric warnt vor Investitionsstopp bei Windenergie

Aurich – Der schleppende Ausbau der Stromnetze bremst zunehmend die Windenergiebranche in Deutschland. Der Energieparkentwickler Alterric warnt vor der geplanten EEG-Reform 2027 und dem neuen Netzanschlusspaket der Bundesregierung, die nach seiner Einschätzung die Finanzierbarkeit neuer Windprojekte gefährden und damit die Versorgung der deutschen Industrie mit günstiger Energie bremsen könnten. weiter...


EU-Vorgaben zur Holznutzung: Bundeskabinett beschränkt EEG-Vergütung für Strom aus Rundholz

Berlin – Die energetische Verwertung von Holz steht zunehmend in Konkurrenz zur stofflichen Nutzung durch die Forst- und Holzindustrie. Das Bundeskabinett hat deshalb eine Reform der Biomasseverordnung beschlossen, die die EEG-Vergütung für Strom aus hochwertigen Holzsortimenten einschränkt und damit Vorgaben der EU-Richtlinie RED III in nationales Recht umsetzt. weiter...


Sachsen gegen PV im Wald: Bundesratsinitiative soll EEG-Vorrang kippen

Dresden – Sachsen will den Stellenwert des Waldschutzes gegenüber dem Ausbau erneuerbarer Energien im Genehmigungsrecht neu gewichten. Das sächsische Kabinett hat am 23. Juni beschlossen, eine Bundesratsinitiative einzubringen, die den Abwägungsvorrang für PV-Anlagen gegenüber Waldflächen im EEG 2023 streichen soll. weiter...


DWV fordert Wasserstoff-Mindestanteil bei geplanter Grüngasquote

Berlin – Die Bundesregierung will das Gebäudeenergiegesetz (GEG) überarbeiten und künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz (GmodG) fortführen. Im Zuge der Reform wird auch die Einführung einer Grüngasquote diskutiert. Neben Biomethan könnte dabei auch grüner oder kohlenstoffarmer Wasserstoff auf die Quote angerechnet werden. Der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) fordert nun eine verbindliche Teilquote für Wasserstoff innerhalb einer möglichen Grüngasquote, um den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gezielt zu unterstützen. weiter...


Niederlande vollziehen Kurswechsel bei Offshore-Wind-Ausschreibungen – Modalitäten für 2 GW IJmuiden Ver Gamma-A und Gamma-B festgelegt

Amsterdam – Die Niederlande setzen den Ausbau der Offshore-Windenergie fort und reagieren auf die zuletzt erfolglosen Ausschreibungsrunden ohne Gebote. Für die beiden 1-GW-Offshore-Windparks IJmuiden Ver Gamma-A und Gamma-B stehen die neuen Vergabemodalitäten jetzt fest. Mit einem dualen Ausschreibungsdesign kombiniert die Regierung erstmals eine förderfreie, marktbasierte Auktion mit einer staatlich abgesicherten CfD-Auktion, um Investitionen wieder planbarer zu machen. weiter...


BDEW kritisiert langsamen Wasserstoffhochlauf in Deutschland

Berlin – Die geplante Wasserstoffproduktion in Deutschland umfasst Projekte mit einer Leistung von knapp 12.000 Megawatt (MW), doch der Großteil befindet sich noch in der Planungsphase. Nach Angaben des ersten Wasserstoffmonitors des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind bislang nur 44 Projekte mit einer Leistung von 181 MW in Betrieb. weiter...


Frankreich startet 10-GW-Offshore-Wind-Ausschreibung – Industriepolitik rückt in den Mittelpunkt

Paris – Frankreich hat den Start einer neuen Offshore-Wind-Ausschreibung mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Gigawatt (GW) eingeleitet. Die Vergabe erfolgt im Rahmen der Energieplanungen der Programmation pluriannuelle de l’énergie (PPE3) und treibt den Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nordsee und im Atlantik weiter voran. weiter...


Polen nimmt ersten Offshore Windpark in Betrieb: Windenergie-Studie zeigt große Potenziale und strukturelle Engpässe

Warschau – Die installierte Leistung der polnischen Onshore-Windenergie hat Ende 2025 die Marke von 11 GW überschritten. Das geht aus dem Bericht „Wind Energy in Poland 2026" hervor. Danach steht Polen an einem Wendepunkt: mit wachsenden Investitionen, aber auch strukturellen Engpässen, die das Tempo der Energiewende bestimmen werden. weiter...


BNetzA plant neue Netzentgelt-Systematik - Was sich für Solarbetreiber, Industrie, Speicher und Elektrolyseure ändern soll

Bonn - Die Bundesnetzagentur hat einen vorläufigen Zwischenstand zur Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) vorgelegt. Der Zwischenstand fließt in einen Festlegungsentwurf ein, der im Sommer 2026 konsultiert werden soll und die Kostenverteilung zwischen Haushaltskunden, Eigenstromerzeugern mit Netzanschluss (Prosumer), Industrie, Erzeugern, Speicherbetreibern und Elektrolyseuren neu regeln wird. weiter...


Gebäudemodernisierungsgesetz 2026: Hamburg will fossile Heizungen per Länderöffnungsklausel einschränken

Münster/Hamburg - Mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) gewinnt fossile Heizungstechnik gegenüber dem bisherigen Recht an Boden: Gas und Öl bleiben zunächst weitgehend uneingeschränkt zulässig, den Ländern fehlt die Handhabe dagegen. Hamburg will gegensteuern: SPD und Grüne fordern eine Länderöffnungsklausel, die faktisch Einschränkungen für fossile Heizsysteme ermöglicht. weiter...


UN-Klimachef: Fossile Energiekrise beschleunigt globalen Boom erneuerbarer Energien

Bonn/Paris – Das UN-Klimasekretariat (UNFCCC) hat angesichts globaler Krisen zu einer beschleunigten Energiewende aufgerufen. Bei der Eröffnung eines hochrangigen Energiedialogs im Rahmen der COP31 gemeinsam mit der Internationale Energieagentur (IEA) in Paris betonte Exekutivsekretär Simon Stiell die wachsenden wirtschaftlichen Risiken durch fossile Energien – und zugleich die zunehmende Dynamik beim Ausbau erneuerbarer Technologien. weiter...


CO2-Differenzverträge 2026: Bundeswirtschaftsministerium startet neue Gebotsrunde zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien

Berlin/Münster - Das BMWE hat das Gebotsverfahren 2026 für CO2-Differenzverträge gestartet. Für das Programm sind im Bundeshaushalt bis zu fünf Milliarden Euro vorgesehen. Es soll energieintensive Industrien beim Umstieg auf eine klimaneutrale Produktion unterstützen. Ziel ist es, Emissionsminderungen mit industrieller Wettbewerbsfähigkeit zu verbinden. weiter...


Atomenergie-Ausschuss nach Prüfung: Atomkraft in Norwegen derzeit nicht rentabel

Oslo – Norwegen soll vorerst nicht in die Kernenergie einsteigen, da deren Nutzung derzeit nicht rentabel ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein staatlich eingesetzter Atomenergieausschuss. Sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch der lange Zeithorizont sprechen gegen eine kurzfristige Nutzung. weiter...


Weltpolitik: Irankrieg treibt erst die Ölpreise – RENIXX World zeigt, wann Erneuerbare Energien profitieren

Münster – Der Irankrieg bringt massive Veränderungen in der geopolitischen und energiewirtschaftlichen Architektur mit sich. Unterschiedliche Interessen der Staaten führen zu Verwerfungen, wie sie in der jüngeren Geschichte kaum dagewesen sind, und zu einem noch nicht absehbaren neuen Gleichgewicht der Kräfte. Der Prozess ist noch im Gange; energiepolitisch könnten am Ende die erneuerbaren Energien profitieren. weiter...


Was Wirtschaftsministerin Katherina Reiche überraschend auf einer Öl- und Gaskonferenz in den USA fordert

Münster – Der energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung wird immer offensichtlicher. Das zeigt sich besonders deutlich nach einem Auftritt von Katherina Reiche auf einer großen Öl- und Gaskonferenz in den USA. weiter...


Mehr Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus: ISFH erhält 6 Mio. Euro EFRE-Mittel für PV- und Wärmepumpen-Forschung

Hannover/Emmerthal - Innovative Energietechnologien sind ein Schlüssel zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit und zur Versorgungssicherheit. Niedersachsen investiert jetzt gezielt in die Forschung für Photovoltaikmodule und Wärmepumpensysteme. Ein neues Projekt am Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal setzt damit wichtige Impulse für die Energiewende. weiter...


Vertrauensverlust bei Stromspeichern: Speicherverband BVES kritisiert BNetzA und warnt - Hochlauf wird Stecker gezogen

Berlin - Der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.?V. (BVES) warnt vor einer akuten Krise in der Speicherbranche. Aktuelle Äußerungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) untergraben nach Ansicht des Verbands den gesetzlich verankerten Vertrauensschutz und könnten dem Hochlauf den Stecker ziehen und so den Aufbau dringend benötigter Flexibilitätskapazitäten in Deutschland massiv verzögern. weiter...


Atomkraftwerke: 15 Jahre Fukushima Super-GAU - Japanische Energiepolitik im Wandel

Tokio – Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9 und der folgende Tsunami die Ostküste Japans mit verheerender Kraft. Die Naturkatastrophe führte zum schwersten Nuklearunfall seit Tschernobyl im Jahr 1986. Mehrere Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi gingen in Kernschmelze, radioaktive Stoffe traten aus, und mehr als 160 000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. weiter...


Warum Ursula von der Leyen jetzt die Atomkraft neu entdeckt – und was Frankreichs Atomschutz damit zu tun hat

Münster – Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat auf dem Kernenergie-Gipfel in Paris auf die Schlüsselrolle von Kernenergie und erneuerbaren Energien bei der Stromproduktion verwiesen. Was auf den ersten Blick wie eine energiepolitische Kehrtwende aussieht, hat einen deutlich tieferen Hintergrund. weiter...


Iran-Konflikt treibt Öl- und Gaspreise: Deutsche Rohöl-Importe aus Nahost bleiben 2025 gering

Münster/Wiesbaden - Die Angriffe auf die Gas- und Ölproduktionsanlagen im Zuge des Iran-Konflikts in den Ländern des Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus haben zu einem drastischen Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt. In den Fokus rückt die Frage der Versorgungssicherheit und Importabhängigkeit. Für Deutschland zeigt die Statistik 2025: Nur ein kleiner Teil des Rohöls stammt aus der Region. weiter...


Solar-Mythos der Katherina Reiche: Warum die fixe Einspeisevergütung für Solaranlagen keine klassische Subvention ist

Münster - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche stellt die Förderung kleiner Photovoltaikanlagen infrage. In der politischen Debatte wird die feste Einspeisevergütung regelmäßig als staatliche Vollförderung dargestellt. Tatsächlich liegt die Vergütung für neue kleine Dachanlagen – je nach Anlagentyp – derzeit bei rund 7 bis 8 ct/kWh. Doch die Gleichsetzung mit einer klassischen Haushaltsförderung ist unvollständig, denn der eigentliche EEG-Vermarktungsmechanismus des Solarstroms wird fast immer ausgeblendet. weiter...


Neuer Brennstoffzwang im Heizungskeller: Warum das neue Heizungsgesetz niemandem hilft und Verbraucher wie Industrie ratlos lässt

Berlin – Die Bundesregierung hat nach monatelanger Verzögerung zentrale Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt. Politisch wird damit die Abschaffung des – rechtlich nicht eigenständig existierenden – sogenannten „Heizungsgesetzes“ angekündigt sowie die Schaffung eines neuen, technologieoffenen Rechtsrahmens für den Gebäudebestand. Statt zusätzlicher Klarheit wird vielmehr mit anhaltender Verunsicherung bei Heizungsbranche, Verbrauchern und Industrie gerechnet. weiter...


Britisches Atomkraftwerk Hinkley Point C verzögert sich weiter und wird teurer – Atomstrom kostet mindestens 15 Cent pro Kilowattstunde

Paris / London – Der französische Energieversorger EDF hat die Fertigstellung des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C erneut verschoben. Der erste Reaktor des 3,2-GW-Kernkraftwerksprojekts in Somerset soll nun voraussichtlich 2030 in Betrieb gehen, fünf Jahre später als geplant. weiter...


Allianz aus Hamburg schlägt Alarm: Reiches Netzpaket schadet Wirtschaftsstandort und bedroht Ausbau der Erneuerbaren

Hamburg - Mehr als 20 Hamburger Energieunternehmen fordern die CDU auf, die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zum „Netzpaket“ abzulehnen. In einem offenen Brief warnen Sie davor, dass die Reform den Ausbau Erneuerbarer Energien ausbremsen, Kosten erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Hamburg gefährden könnte. weiter...


Spanien investiert 62 Millionen Euro in Fonds für Energiewende-Projekte

Madrid – Der spanische Regional Resilience Fund stellt 62 Millionen Euro für den Qualitas Energy Credit Fund bereit. Ziel des spanischen Wirtschaftsministeriums ist es, Investitionen in Projekte der Energiewende und nachhaltige Infrastruktur insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Midcap-Unternehmen zu erleichtern. Die Transaktion wird vom European Investment Fund (EIF) umgesetzt und aus Mitteln des europäischen Aufbauprogramms NextGenerationEU finanziert. weiter...


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