Windstrom stärkt kommunale Haushalte: RWE startet Ausbau des Windparks Wiedenfelder Höhe
Essen - Der Energiekonzern RWE hat mit dem Ausbau des Windparks auf der Wiedenfelder Höhe in Bergheim (NRW) begonnen. Drei moderne Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 17,1 Megawatt (MW) entstehen auf einer rekultivierten Fläche des früheren Tagebaus Fortuna-Garsdorf. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2026 geplant.
Für die Region bedeutet das zusätzliche Einnahmen. Von jeder produzierten Kilowattstunde fließen 0,2 Cent direkt an die umliegenden Kommunen. Für die neuen Anlagen bedeutet das jährliche Einnahmen in Summe von bis zu 60.000 Euro – dauerhaft und zweckgebunden zur Stärkung der kommunalen Haushalte.
Katja Wünschel, CEO RWE Renewables Europa & Australien: „Das Rheinische Revier bietet ideale Bedingungen für die Windenergie. Mit der Windparkerweiterung auf der Wiedenfelder Höhe errichten wir im Revier nun zusätzliche Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 111 Megawatt. Davon profitieren auch die Menschen vor Ort.“
Nach Inbetriebnahme können die drei neuen Anlagen rechnerisch rund 8.500 Haushalte versorgen. Gemeinsam mit dem bestehenden Windpark aus dem Jahr 2017 steigt die Gesamtleistung auf über 30 Megawatt – genug für rund 16.000 Haushalte.
Mit Projekten wie diesem stärkt RWE gezielt die Kommunen und treibt zugleich die Energiewende im Rheinischen Revier voran. Aktuell realisiert das Unternehmen bundesweit Windparks mit insgesamt 170 MW, davon 111 MW allein in der Region.
© IWR, 2026
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