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Autonome Fähre für die Kieler Förde: Bund fördert emissionsfreies Fährprojekt CAPTN mit 3,3 Millionen Euro

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Kiel/Berlin - Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) stellt 3,3 Millionen Euro für das Innovationsprojekt CAPTN Förde Areal III bereit. Ziel ist der Betrieb einer autonomen, emissionsfreien Personenfähre zur Querung der Kieler Förde. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder überreichte den Förderbescheid in Kiel im Beisein von Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen.

CAPTN steht für „Clean Autonomous Public Transport Network" und verfolgt den Aufbau einer vernetzten Mobilitätskette aus autonomen, elektrisch angetriebenen Verkehrsträgern zu Wasser und zu Land. Pendlerinnen und Pendler sollen von einer autonomen On-Demand-Fähre über die Förde gebracht werden und dort nahtlos in einen intelligent vernetzten Bus umsteigen können.

Das Projekt baut auf zwei Vorgängerphasen im Rahmen des BMV-Förderprogramms Digitale Testfelder Wasserstraße auf, in denen der Forschungskatamaran MS Wavelab sowie ein digitales Testfeld entstanden. Die nun dritte Förderphase konzentriert sich auf die Überführung der bisherigen Forschung in realitätsnahe Anwendungsszenarien.

„Wir stärken mit dem Projekt CAPTN Förde Areal III die Innovationskraft Deutschlands im Bereich der maritimen Technologien und treiben die Transformation zu klimafreundlicher und autonomer Schifffahrt aktiv voran. Eine emissionsfreie, autonome und vernetzte Personenfähre kann künftig die Querung der Kieler Förde revolutionieren", erklärte Minister Schnieder. „Die Kieler Förde entwickelt sich immer mehr zu einem europäischen Vorreiter für maritime Innovation."

Jan Bachmann, Verbundkoordinator CAPTN Förde Areal, F&E GmbH begrüßte die Bundesförderung: „Die Förderung ermöglicht es uns, zentrale Zukunftstechnologien schneller zur Marktreife zu bringen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit im maritimen Sektor entscheidend voranzubringen."

Das Projektkonsortium vereint Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und der öffentlichen Hand. Die Ergebnisse sollen zur Modernisierung und Digitalisierung des öffentlichen Nahverkehrs auf dem Wasser beitragen.

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29.05.2026