Einschränkungen russischer Erdgaslieferungen an die Ukraine: E.ON Ruhrgas sorgt vor
"Wir sind gut vorbereitet. Selbst bei einer fortdauernden Auseinandersetzung wird es nicht zu Liefereinschränkungen für Haushalte und Endverbraucher kommen. Auch Großkunden sind aktuell nicht betroffen. Erst dann, wenn sich die Lieferkürzungen als gravierend herausstellen sollten, lang anhalten und der Winter besonders kalt wird, stoßen auch unsere Ausgleichsmöglichkeiten an ihre Grenzen", sagte Dr. Bernhard Reutersberg, Vorsitzender des Vorstands der E.ON Ruhrgas AG.
Gazprom und die Ukraine konnten sich bei ihrem Konflikt über russische Erdgaslieferungen in die Ukraine bisher nicht einigen. Gazprom hat deshalb ihre für die Ukraine bestimmten Lieferungen reduziert. Die für Deutschland und Europa vorhergesehenen Erdgasmengen, die durch die Ukraine fließen, werden von Russland unverändert bereitgestellt. Über die Ukraine wird der Hauptteil der für Westeuropa bestimmten russischen Erdgasmengen transportiert. Die restlichen, von der Auseinandersetzung nicht betroffenen Mengen fließen über Weißrussland und Polen.
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