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Kohlekraftwerke werden geschlossen: Australien weist Flächen für Offshore Windenergie aus

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Canberra - Die australische Regierung hat im Pazifischen Ozean vor der Küste von Illawarra in New South Wales (NSW) zwischen Wombarra und Kiama ein Gebiet ausgewiesen, in dem die Offshore Windenergie genutzt werden kann. Die ausgewiesene Fläche hat das Potenzial für bis zu 2,9 Gigawatt (GW) an erneuerbarer Offshore-Energieleistung (z.B. Offshore Windenergie) zu erzeugen, teilte das Department of Climate Change, Energy, the Enviroment and Water mit.

Hintergrund der Ausweisung von Flächen für die Offshore Energie ist der Plan, dass etwa 90 Prozent der alternden Kohlekraftwerke Australiens bis 2035 geschlossen werden.

Interessierte Unternehmen müssen zwischen dem 17. Juni und dem 15. August 2024 eine Machbarkeitsgenehmigung beantragen.

Das Gebiet kann für verschiedene Formen der Offshore Energieerzeugung genutzt werden. Hintergrund ist der Offshore Electricity Infrastructure Act 2021 (OEI Act). Die zugehörigen Vorschriften legen fest, wie und wo Offshore-Strominfrastruktur betrieben werden kann. Infrastruktur kann Folgendes umfassen: Offshore-Windparks, Offshore-Solarparks, Wellenenergieanlagen und Unterseeische Stromverbindungsleitungen.

Die australische Regierung erarbeitet schrittweise Vorschriften zur Unterstützung des OEI-Gesetzgebungsrahmens, damit die Projekte so schnell wie möglich beginnen können. Die erste Reihe von Vorschriften, die Regelungen für Lizenzen, Gebühren und Abgaben festlegen, trat bereits 2022 in Kraft.

© IWR, 2024

24.06.2024