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Offshore-Windindustrie: Neue Allianz bei Betrieb und Wartung entsteht

Oslo - Mit dem zunehmenden Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa und weltweit wächst auch die wirtschaftliche Bedeutung des Bereichs Betrieb und Wartung. Vier Unternehmen der Offshore-Branche haben darauf reagiert und sich zu einem neuen Verbund zusammengeschlossen.

An Windenergie-Standorten auf hoher See ist vieles anders als an Land. Die Anlagenerrichtung auf See bei rauen Witterungsverhältnissen stellt sich deutlich anspruchsvoller dar. Auch der Bereich Betrieb und Wartung stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen.

Neuer Verbund mit einem Vertragsunternehmen als Ansprechpartner

Unter der Führung des norwegischen Unternehmens Fred. Olsen Windcarrier haben sich Global Wind Service, Natural Power und ZephIR Lidar zu einen Firmenverbund zusammengetan, um künftig die vollständige Palette von Betriebs- und Wartungs-Dienstleistungen für Offshore-Windparks aus einer Hand und von einem Standort aus anbieten zu können. Die Kunden haben zudem künftig nur ein einziges Vertragsunternehmen. Dadurch reduzieren sich Risiko- und Managementschnittstellen, die Auftragsvergabe wird vereinfacht und auch die Kosten sinken, so Fred. Olsen. Das angebotene Leistungsspektrum des neuen Firmenverbunds umfasst Inspektionen, den Hauptkomponentenaustausch, integrierte Service-Kampagnen, die Reparatur von Rotorblättern, Hochspannungsmanagement, die Verlängerung des Lebenszyklus sowie die Außerbetriebnahme und das Repowering von Anlagen.

Zeitpunkt für Allianz angesichts des anziehenden Offshore-Marktes günstig

Die gemeinsame Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, in der sich der Bereich Betrieb und Wartung als eigenständige bedeutende Branche herauskristallisiert hat. Angesichts der Zunahme der Offshore-Windkraft in Europa und auf der ganzen Welt habe man erkannt, dass es ein günstiger Zeitpunkt für die Konsolidierung der komplementären Kompetenzen und der bisherigen Zusammenarbeit war, so Even Larsen, Vorstandsvorsitzender von Fred. Olsen Windcarrier. Larsen erklärte weiter: "Die Kunden profitieren von einem einzigen Kontaktpunkt mit einem engagierten Programmmanager, der Zugang zu mehr als 1200 hochqualifizierten Mitarbeitern hat, die alle nach derselben Vision und mit dem höchsten Engagement für Gesundheit und Sicherheit arbeiten. Zusammen haben wir das Personal, die Schiffe und das Know-how, die erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Besitzer von Offshore-Windparks das Erzeugungspotenzial ihrer Anlage maximieren."

© IWR, 2017

12.10.2017